Ein liebevoller Weg zurück zur natürlichen Wahrnehmung

Vielleicht spürst du es schon länger.
Dieses leise Ziehen. Diese feine Ahnung, dass da „mehr“ ist.
Mehr als das Sichtbare. Mehr als das, was der Verstand erklären kann.

Der Kontakt zur Geistigen Welt ist nichts Abgehobenes.
Nichts, das nur wenigen vorbehalten ist.
Und ganz sicher nichts, wofür man einen Titel, ein Zertifikat oder besondere Fähigkeiten braucht.

Er ist zutiefst menschlich.


Eine vergessene, aber natürliche Fähigkeit

Jeder Mensch trägt die Fähigkeit zur feinen Wahrnehmung in sich.
Viele haben sie im Laufe des Lebens verlernt, verdrängt oder schlicht überdeckt – durch Lärm, Tempo, Erwartungen und permanente Ablenkung.

Jenseitskontakte sind keine Show.
Keine Geisterbahn.
Kein Hollywood-Spektakel.

Sie sind leise. Warm. Liebevoll.
Ein Wiedererkennen auf Herzebene.

Oft sind es kleine Momente:

  • ein inneres Wissen
  • eine plötzliche Ruhe
  • ein Gefühl von Nähe
  • ein sanftes „Ich bin da“, ohne Worte

Und genau darin liegt ihre Tiefe.


Warum gerade die dunkle Jahreszeit so besonders ist

In der kalten, dunklen Zeit des Jahres geschieht etwas ganz Natürliches:
Wir werden ruhiger.
Ziehen uns zurück.
Sind weniger im Außen – und mehr bei uns.

Besonders die Zeit zwischen den Jahren, oft als Raunächte bezeichnet, wirkt wie ein stilles Tor nach innen. Nicht, weil die Verbindung zur Geistigen Welt dann „offen“ wäre – sie ist es immer – sondern weil wir selbst empfänglicher sind.

Man könnte sagen:
Wenn es ein WLAN zwischen unserer Welt und der Geistigen Welt gäbe, dann hätten wir jetzt vollen Empfang.
Fünf Balken. Kein Rauschen.


Was ein echter Jenseitskontakt wirklich ist

Ein echter Kontakt ist geprägt von Frieden.
Von Geborgenheit.
Von einem Gefühl, das sich nicht erklären lässt – aber eindeutig „stimmt“.

Er zeigt sich oft durch:

  • Wärme oder Kälteempfindungen
  • innere Bilder
  • spontane Emotionen
  • körperliche Reaktionen
  • eine veränderte Raumenergie

Nicht dramatisch.
Nicht laut.
Aber klar.

Ein wichtiges Lernfeld dabei ist der Unterschied zwischen Verstand und echter Wahrnehmung.
Der Verstand denkt.
Die Wahrnehmung weiß.

Sie fühlt sich an wie eine sanfte Eingebung – nicht wie ein Gedanke, den man „macht“.


Ohne Druck – ohne Erwartungen

Der größte Stolperstein auf diesem Weg ist Druck.
Erwartungen.
Das „Jetzt muss doch etwas passieren“.

Druck ist Gift für jede feine Wahrnehmung.

Die Geistige Welt drängt sich nicht auf.
Sie arbeitet nicht mit Befehlen, Drohungen oder Zukunftsvorhersagen.
Und ganz sicher nicht mit Lottozahlen – darüber wird höchstens liebevoll geschmunzelt.

Man kann bitten.
Man kann offen sein.
Aber man kann nichts erzwingen.

Und genau darin liegt die Schönheit dieses Kontaktes.


Üben, spielen, neugierig bleiben

Jenseitskontakte wollen nicht „gemeistert“, sondern erlebt werden.
Mit Leichtigkeit.
Mit Humor.
Mit einem offenen Herzen.

Nimm wahr – aber steigere dich nicht hinein.
Eine Feder im Wohnzimmer ist vielleicht ein Zeichen.
Ein ganzes Huhn eher ein Hinweis auf offene Fenster.

Bleib geerdet.
Bleib bei dir.
Und vor allem: Sei nachsichtig mit dir selbst.


Eine Einladung

Vielleicht ist dieser Text für dich eine sanfte Einladung.
Nicht, etwas Besonderes zu werden – sondern dich an etwas zu erinnern, das du längst bist.

Verbunden.
Wahrnehmend.
Getragen.

Arbeite mit deinem Herzen, nicht mit deinem Verstand.
Und erlaube dir, diese Erfahrung ganz ohne Druck auf dich wirken zu lassen.

Ich wünsche dir viel Freude auf diesem Weg.
Und viele stille, liebevolle Momente des Wiedererkennens.

Dein
Günter

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